Aktuelle news

 

DER UNTERRICHT BEGINNT WIEDER AM 4.1.2018


Es sind noch Plätze frei

Anfänger Intensivkurs

20.1.2018 und 27.1.2018

von 9.30 bis 11.30 Uhr

Informationen zu dem Anfängerkurs findest

du hier.

 

aerial yoga workshop

10.2.2018 von 9.30 bis 11.30 Uhr

Für alle, die im Yoga zu Hause sind.

Anmeldung per email oder telefonisch.

Es sind noch Plätze frei.

 

 

Mama-Baby-Yoga

Wir machen eine eine kleine Pause mit dieser Gruppe. Ann-Katrin wird sich wieder im neuen Jahr zurück melden.

Infos und Anmeldung:

akneugebauer@yahoo.de,

0151 27189165

 

 Ab April bietet Rita Santen Mittwochsnachmittags, 15.00h-16.30h einen Yogakurs (therapeutisches Yoga) an.

Infos bei Rita direkt: 04403/624422, email: rita.santen.loy@t-online.de

 

 

 

Puja - Meditation - Yoga

 

Acht Jahre lang haben wir als Familie in Nepal gelebt. Diese Erfahrung hat entscheidenden Einfluss auf meinen Yogaweg gehabt:

 

In Nepal lernte ich ein anderes Leben kennen. Der Alltag in diesem wunderbaren Land ist beeinflusst und geprägt von den Religionen Hinduismus und Buddhismus. Man trifft auf tiefen Glauben an verschiedene Götter, die es jeden Morgen zu ehren gilt.

 

 

Puja:

 

In jedem Hindu-Haus, bis hin zur kleinsten Hütte, gibt es einen Hausaltar, an dem die Puja, das Gebetsritual, vollzogen wird. Das sieht dann in den meisten Familien so aus: Die Frauen stehen als erste auf, holen Wasser und beginnen ihr Tagwerk mit der Puja. Es werden Räucherstäbchen und Kerzen angezündet. Tikafarbe (rotes Farbpulver) wird an das Bildnis oder die Statue des Gottes und an die eigene Stirn gegeben. Bei älteren Frauen und Männern, die nicht mehr so viele häusliche Pflichten haben, dehnen sich die Gebete oft länger aus. Bei den jungen Menschen kann die Puja auch im Vorbeigehen erfolgen.

 

Auch die Buddhisten haben ihr Morgenritual, das ebenso mit Kerzen, Räucherwerk und Gebeten vollzogen wird. Räucherstäbchen und anderes Räucherwerk sind dafür da, um schlechte Energien und Verunreinigungen aus dem Haus zu schaffen und vom Haus fernzuhalten.

 

Meditation:

 

Beobachtete ich die Menschen im Dorf, am Krankenhaus oder auf unseren Trekkingtouren am frühen Morgen während ihrer Puja, spürte ich, dass diese Menschen etwas ganz Besonderes in sich tragen. Sie haben tiefes Vertrauen in etwas, das ihnen Sicherheit gibt; in etwas, das größer ist als wir alle zusammen. Ob wir dabei von etwas “Göttlichem“ sprechen oder einen anderen Ausdruck finden, ist nicht wichtig, aber es steht über uns  und wir sind damit verbunden. Meditation hilft uns, das zu spüren und zu lernen, unsere Gedanken und Verhaftungen an Dinge loszulassen und einen Weg zu unserem Inneren zu finden. Und zwar genau so wie es jeder selbst möchte.

 

Yoga:

 

Mit Yoga zu beginnen, war für mich die richtige Entscheidung. Meine körperlichen Beschwerden, wie Rückenschmerzen und schlechte Körperhaltung, gingen zurück und ich wurde mit der Yogapraxis auch geistig lockerer. Mein Yogalehrer stellte mir manchmal Fragen zu mir selbst, wobei ich überrascht war, woher er Dinge über mich wissen konnte.

 

Schnell merkte ich, wie körperliche Einschränkungen oder Unwohlsein an der Ausführung der Asanas  zu erkennen sind. Der Körper gibt, unter anderem auch über die Farbe der Haut, viele kleine Hinweise, die sich zu einem Gesamtbild formen. Und es macht Spaß, Asanas zu üben, sich herauszufordern, Fortschritte zu machen, und sich selbst dabei zu beobachten, wie sich die neu gewonnenen Qualitäten auf die geistige und seelische Befindlichkeit übertragen.